Die Mezzosopranistin Eva Schöler stammt aus Tirol (A).
Schon in jungen Jahren erlernte sie mehrere Musikinstrumente und so führte sie ihr musikalischer Weg über das Musikgymnasium Innsbruck, an das Tiroler Landeskonservatorium. Dort belegte sie die Konzertfachstudien Blockflöte und Kontrabass, sowie Gesang bei Prof. Susann Hagel. Bereits nach kurzer Zeit beschloss sie, sich nunmehr ganz dem Gesang zu widmen. Im Jahr 2016 schloss sie ihr Gesangsstudium im Konzertfach Musiktheater mit ausgezeichnetem Erfolg ab. Anschließend studierte Sie an der Hochschule für Musik Nürnberg im Masterstudium für Musiktheater. Nachdem Sie dieses 2018 mit Bestnote abschloss wechselte sie an die Universität für Musik und darstellende Kunst Wien zu Univ.-Prof. Karlheinz Hanser. Dort studierte sie im Masterstudium für Musikdramatische Darstellung, welches sie 2022 ebenfalls erfolgreich absolvierte.
Eva Schöler debütierte im Alter von 19 Jahren am Tiroler Landestheater in der Kammeroper Stallerhof. Weiters war sie u.a. als Cherubino und Marcellina in Mozarts „Le nozze di figaro“, Ramiro in Mozarts „La finta giardiniera“, Hänsel in „Hänsel und Gretel“ von E. Humperdinck sowie als Blumenmädchen in Wagners “Parsifal“ zu erleben.
2025 wird sie als "die öffentliche Meinung" in Offenbachs "Orpheus in der Unterwelt" beim Lehár Festival Bad Ischl zu sehen sein.
Im Bereich Lied und Oratorium gastierte die Mezzosopranistin mit verschiedenen Chören und Orchestern im
In- und Ausland, wie unter anderen der "Camerata Frankonia", dem „Tiroler Kammerorchester InnStrumenti“ oder der „Internationalen Jungen Orchesterakademie“. Besondere Höhepunkte waren für sie
Bachs Weihnachtsoratorium BWV 248, das Requiem KV 626 von Mozart, „Ein Sommernachtstraum“ von Mendelssohn, sowie "Lieder aus des Knaben Wunderhorn" und "Das Lied von der Erde" von Mahler.
Bereits während ihres Studiums am Tiroler Landeskonservatorium beschäftigte sich die Mezzosopranistin mit Liedgesang. Besonderen Einfluss konnte sie durch KS Brigitte Fassbaender, Marcelo Amaral, Gerold Huber und Annette Seiler gewinnen. Liederabende führten sie u.a. nach Bayreuth (Haus Wahnfried), Schloss Hohenschwangau, zum Mozartverein Nürnberg sowie an das Teatro Isabel la Católica nach Granada (ES).
Auch aktuelle Musik des 20. und 21. Jahrhunderts nimmt einen wichtigen Platz in Eva Schölers künstlerischem Schaffen ein. Gemeinsam mit diversen Ensembles, wie dem "Tiroler Ensemble für Neue Musik", interpretierte sie Werke von u. a. A. Trenkwalder, E. Praxmarer, E. Klemmstein, T. Hosokawa und G. v. Einem.
Sie ist Gewinnerin mehrerer Wettbewerbe wie u.a. dem Förderpreis des „Ersten Tiroler Klassik Sängerpreis“, sowie Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbandes Nürnberg.
Eva Schöler besuchte Meisterkurse bei u.a. KS Edita Gruberova und KS Angelika Kirchschlager, KS Vesselina Kasarova und KS Brigitte Fassbaender.